Hoteliers gehören ebenso wie Gastronomen zu den Haupt-Leidtragenden der Corona-Pandemie, wie jetzt das Statistische Landesamt eindrücklich bestätigte.
Minus 48,9% Gäste in 2020
In den rund 6.200 geöffneten Beherbungsbetrieben des Landes Baden-Württemberg kam es in ganz 2020 nur zu rund 11,9 Millionen Gästeankünften. Das ist ein Rückgang um 11,4 Millionen, bzw. 48,9%.
Auch die Anzahl der Übernachtungen ging um 23 Millionen auf 34,2 Millionen zurück. Ein Rückgang von 40,2%
Schlimme Monate: April, Mai und Dezember
Die Anzahl der Übernachtungen sank in vielen Monaten deutlich, aber am schlimmsten hat es die Hotels in den folgenden Monaten getroffen:
- April 2020: minus 88,3% bei den Übernachtungen
- Mai 2020: minus 79,1% bei den Übernachtungen
- Dez. 2020: minus 74% bei den Übernachtungen
Baden-Württemberg: schlechter als Bundesschnitt
Während im Bundesdurchschnitt die Übernachtungszahlen um 39% zurückgingen, waren es in Baden-Württemberg mit minus 40,2% Rückgang noch weniger Nächte, die in Hotels verbracht wurden.
Die meisten Hotelgäste kommen aus Deutschland
Die meisten Hotelgäste in deutschen Hotels kamen im Jahr 2020 aus Deutschland (83,3%)
Die Anzahl der Ankünfte aus dem Ausland ging in Baden-Württemberg in 2020 um 63,4% zurück. Parallel dazu sank die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste um 60% auf 4,9 Millionen.
Städte mit Millionen-Übernachtungen
Trotz der Pandemie kam es in nur zwei Städten in Baden-Württemberg zu Millionen Übernachtungen:
- Stuttgart: 1,6 Millionen
- Freiburg: 1,1 Millionen
Im Jahr 2019 im Vergleich dazu lagen in mehr Städten die Übernachtungszahlen über 1 Mio:
- Stuttgart: 4,1 Millionen
- Freiburg: 1,8 Millionen
- Heidelberg: 1,7 Millionen
- Mannheim: 1,6 Millionen
- Rust: 1,3 Millionen
- Karlsruhe: 1,1 Millionen
- Baden-Baden: 1,0 Millionen